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christian wolfarth

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1960 in Zürich geboren, lernte Christian Wolfarth von 1976-79 die Kunst des Kochens.

Zur gleichen Zeit setzt er sich, nach kurzen Versuchen an der Gitarre und am Elektro-Bass, zum ersten Mal ans Schlagzeug. Sein Vater weckt in ihm das Interesse für den Jazz. 1981 Umzug nach Bern, um während acht Semestern mit Billy Brooks an der Swiss Jazz School zu studieren.

Seit Mitte der achtziger Jahre Beschäftigung mit der freien und konzeptionellen Improvisation

Zusammenarbeit und Konzerte u.a. mit:Franz Aeschbacher, John Butcher, Gene Coleman, Bertrand Denzler, Robert Dick,John Edwards, Donat Fisch, Christoph Gallio, Mich Gerber, Dominique Girod,Malcolm Goldstein, Eugen Gomringer, Michael Griener, Charlotte Hug, Ewald Hügle, Jason Kahn,Hans Koch, Tomas Korber, Annette Krebs, Urs Leimgruber, Joke Lanz, Paul Lovens,London Improvisers Orchestra, Werner Lüdi, Albert Mangelsdorff, Philippe Micol,Michael Moser, Günter Müller, Andrea Neumann, Lucas Niggli, Evan Parker,
Norbert Pfammatter, Lê Quan Ninh, Christoph Schweizer, Irène Schweizer, Alex von Schlippenbach,Marianne Schuppe, Martin Siewert, Harri Sjöström, Günther Sommer, Jürg Solothurnmann,Daniel Studer, Michael Thieke, Dieter Ulrich, Phil Wachsman, Chris Wiesendanger,Christian Weber, Günter Weiss, Michel Wintsch, Alfred Zimmerlin…

Solokonzerte

1992 - 2002 Zusammenarbeit mit der Dance-Company von Nina F. Schneider

1992 - 1995 Studium bei Pierre Favre am Konservatorium Luzern
1995 Kompositionsstudien bei Siegfried Kutterer in Basel

1991-95 im Vorstand der WIM Bern (Werkstatt für improvisierte Musik)
1993-1999 Mitglied der kantonalen Musikkommission Bern
Leitung von Workshops für Improvisation und Rhythmus
Seit 1999 wieder in Zürich lebend

christianwolfarth

«Regentropfen fallen auf meinen Kopf – Schläge auf die Schnarrtrommel von Christian Wolfarth. Darüber gehen im triolischen Laufschritt Beckenschläge, Säbelhiebe.

Metronomisch pocht der Regen an die Scheibe – hier findet ein Schlagzeug-Solo-Konzert statt. Und ein besonderes dazu. Fritz Hauser arbeitete ähnlich, Paul Lovens ebenfalls. Das Renommé ist gesichert. Und doch geht es Wolfarth um alles andere als um dieses. Wolfarth arbeitet an Klangstudien, an Soundevaluationen. Wenn etwa im Track 2 so etwas wie Woodblocks blubbern, um sodann in rasender Geschwindigkeit ein tat-sächliches Blubbern (im Abflussrohr etwa) installieren, dann ist klar, hier findet ein Hör-Spiel statt, ein Spiel mit Hör-ein-drücken.Jazzthetik, Oktober 1996,
Roland HH Biswurm

Christian Wolfarth “3-3-2″ - 8 pieces for drums ©+p 1996
percaso production CD 015

Christian Wolfarth: drums

Composed by Christian Wolfarth
Recorded Dezember 22, 23, 24 1994
By Andreas Litmanowitsch at Schlosskeller Fraubrunnen, Bern
Mixed by Rolf Büttikofer and Andreas Litmanowitsch
at Zone 33, Bern
Mastered by Glenn Miller at Greenwood Studio

Eine differenzierte Richtung schlägt der Pierre Favre-Schüler Christian Wolfarth ein: der Minimalkünstler in der Rolle des Mediateurs. Sein Spiel fasziniert von Anfang an durch eine originelle Klangsprache und man folgt wie gebannt einem „Hörspiel“ im ureigenen Sinne……..es bleibt die Erinnerung an eine höchst ungewöhnliche Reise durch skurille, intelligente Klanglandschaften.JAZZ PODIUM, Hans-Dieter Vötter

Ausgewaehlte CD’s

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