see you soon | bis bald | à bientôt
Samstag, Dezember 23rd, 2006

Metropolis hat nun seinen eigenen Laden. Wir starten mit Christoph Gallio’s Label Percaso, Henry Kuntz und Ernesto Rodrigues Creative Sources und es werden weitere folgen. Besucher, die aus dem deutschsprachigen Raum den Laden besuchen, koennen ueber die Sprachauswahl wieder zu den in Deutsch verfassten Beitraegen zurueckkehren; aber vielleicht entdecken Sie auch in den Englischen und Franzoesischen Beitraegen fuer Sie Interessantes.
Labels und Verlage, die Interesse daran haben sollten via Metropolis ihre Produktionen anzubieten, besuchen bitte unsere Kontakt Seite. Auch einzelne Gruppen / Kuenstler koennen Metropolis als Plattform und Forum fuer ihre Produktionen nutzen. Fuer weitere Details stehen wir Ihnen gerne zur Verfuegung.
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I was outraged and appalled by the Bush government’s disregard for the safety and well-being of those citizens of New Orleans (overwhelmingly poor/working class and African-American) left to fend for themselves in the days following hurricane Katrina. This song attempts to articulate some of that anger, as well as express some hope for change. Samm Bennett
New Orleans 2005
see the black man down in New Orleans
waist deep in the floodwaters wading
gunfire crackles in the distance
the last glimmer of daylight is fading
he didn’t have much to begin with
now his world has come all unglued
he’s on his way to bust into a grocery store
to get his family water and food
new orleans new orleans 2005
now see the president up in his airplane
he says zero tolerance for looters
one thing this president really knows how to do
is to send in the guns and the shooters
but less bullets more boats beds and blankets
and a few hundred lives he might save
ah but blaming the victim is what we do best
here in the home of the brave
new orleans new orleans 2005
they say the president loves all americans
no matter the color or creed
but you decide for yourself where the real truth resides
is it found in the word or the deed
if you say you don’t think that it’s racist
maybe this’ll cut through your dense mental haze
just try and imagine a whole stadium full of white people
left to fend for themselves for six days
i don’t think it would’ve happened quite that way
new orleans new orleans 2005
now if there’s good that can come from this tragedy
it’s that maybe things’ll get rearranged
lord knows over in washington d.c.
we’re long overdue for regime change
one hundred eighty six million dollars they spend
on the war in iraq every day
with just a fraction of that
they could’ve shored up those levees
and kept the floodwaters at bay
new orleans new orleans 2005
copyright 2005 samm bennett

“Ich denke nicht das es auch nur einen einzigen Tag in meinem Leben gegeben hat, der nicht etwas mit Musik zu tun hatte. Heute ist es mein eigener Sohn der mich immer wieder an klassische Musik erinnert und meine Ehrfurcht vor dieser unglaublichen Vielfalt dieser grossartigen Musik; die vor uns da war und noch immer da ist zeigt mir, das wir niemals zu alt sind um die Freude am Klang in unserem Leben zu entdecken”. Dominic Duval
In den neunziger Jahren war Dominic Duval ( neben William Parker ) einer der aktivsten Bassisten in der New Yorker Free-Jazz Szene. Nur wenige Musiker widmeten sich den Prinzipien freier Improvisationen, so wie es Duval tat. Dominic Duval spricht diverse musikalische Jazz- Sprachen; sich im freien Spiel auszudrücken ist seine bevorzugte Art und Weise. Dominic Duval besitzt erstaunliche technische Fähigkeiten und er spielt den Bass wie eine Gitarre, schnell und strukturiert. Selten spielt er nur die klassische Rolle eines Bass Spielers in einem Ensemble.

Tania Maria & Niels-Henning Ørsted Pedersen - Tania Maria in Copenhagen
© + (P) 1978/1979 (remastered 2005) STUNT Records
CD 1
Tania Maria / vocals, piano, Niels-Henning Ørsted Pedersen / bass
CD 2
Tania Maria / vocals, piano, André Ceccarelli / bass, Marc Bertreaux / drums
Rare Aufnahmen wieder zugänglich gemacht.
Ein von der Protagonistin selbst offenbar vergessenes Kapitel ihrer Geschichte präsentiert jetzt das feine Kopenhagener Jazz-Label Stunt Records mit einem Doppelalbum früher Aufnahmen der brasilianischen Sängerin und Pianistin Tania Maria: “Tania Maria In Copenhagen”. Auf ihrer eigenen Hompage nämlich findet diese produktive und wichtige Zeit in den späten 70er Jahren keine Erwähnung.

Tomasz Stanko Quartet - Lontano
© + (P) 2006 ECM
Tomasz Stanko / trumpet, Marcin Wasilewski / piano, Slawomir Kurkiewicz / bass, Michal Miskiewicz / drums
Das Tomasz Stanko Quartet in seiner seit elf Jahren erfolgreichen Besetzung legt bei ECM sein drittes Album vor: “Lontano”. Noch um ein Quentchen verinnerlichter scheint die wundervolle Musik der vier Polen, die bereits mit “Suspended Night” ein neues Maß der Dinge im Jazz vorgegeben hatten.

Jan Garbarek - In Praise of Dreams
© 2004 ECM
Jan Garbarek / tenor and soprano sxophones, synthesizers, samplers, percussion, Kim Kashkashian / viola, Manu Katché / drums, electronic percussion
Sphärische Dialoge – entrücktes Schweben
Er gehört zu den Flaggschiffen der stolzen Flotte des Münchner Labels ECM, dessen unverwechselbares Gesicht er seit seinem Debüt 1970 mit „Afric Pepperbird“ mit seiner traumhaft sphärischen, in der Ewigkeit verhallenden entrückten Musik mit geprägt hat. Der Norweger Jan Garbarek ist einer dieser ganz seltenen Sonderfälle, die wie ein Stern aufgehen, um dann den Platz am oberen Rand der Skala nicht wieder aufzugeben.

Peter Kowald / Alberto Braida / Giancarlo Locatelli - Aria
© 2004 free elephant
Peter Kowald / bass, Alberto Braida / piano, Giancarlo Locatelli / clarinet
In memoriam Peter Kowald / seine letzte Studio-Session
Nur sechs Tage vor seinem plötzlichen und bestürzenden Tod in New York ging Peter Kowald, Pionier des Free Jazz und experimenteller Weltmusiker am Kontrabass am 15. September 2002 in Mailand mit zwei italienischen Kollegen ins Studio. Die damals eingespielte Session improvisierter Musik mit den beiden Vertretern italienischer Neuer Musik Alberto Braida (Piano) und Giancarlo Locatelli (Klarinette) blieb bislang in den Archiven. Jetzt konnte das junge Label „free elephant“, das sich Kowalds Vermächtnis und der improvisierten Musik verschrieben hat (siehe den Artikel in unserem Feuilleton von Februar 2004) mit Hilfe der Kunststiftung NRW produzieren und veröffentlichen.