
Wie wir den Free Jazz erfunden haben
Hörspiel mit Text und Musik von Dietrich Rauschtenberger
Dirk Peters / Hörspielbearbeitung, Regie und Sounddesign
Rolf Becker / Sprecher
Dietrich Rauschtenberger / Schlagzeug, Percussion, Saxophon
Christian Sade -/ Trompete, Flügelhorn, Posaune
Spieldauer / 47 Minuten
© + (P) 2005 guanako audio 005
Die Geschichte des Jazz muss neu geschrieben werden, so viel steht fest. Der Free Jazz, der große Aufbruch der freien Musik in den sechziger Jahren hatte nicht in New Yorker Untergrundbars seinen Ursprung, sondern im Vereinsheim des Deutschen Turnvereins Wuppertal Barmen. Nicht Cecil Taylor oder Bill Dixon waren die Protagonisten, sondern Paul Trombeck und sein Freund Hans Notenbast. Inzwischen geht Paul Trombeck auf die Siebzig zu und findet, dass es Zeit ist, seine Geschichte zu erzählen. Vom Mief und Frust der Jugend in den Fünfzigern. Von Musik als Mittel, sich zu wehren. Vom Bebop, der aufregend, aber schwer zu spielen war. Und warum sie den Free Jazz erfinden mussten: “Aus Rache. Damit jeder deutsche Vater und jede deutsche Mutter ein für alle mal wussten, dass Jazz genau so schrecklich war, wie die Nazis immer behauptet hatten.”
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